Einsatzbericht 2013

Schlauchboot war glücklicherweise nie in Seenot (Quelle: Lindauer Zeitung vom 23.08.2013)

Aufwendiger Sucheinsatz auf dem Bodensee vor Wasserburg – Einsatz nach zwei Stunden beendet

Wasserburg (lz) – Glücklicherweise hat es sich am Mittwochabend bei einem groß angelegten Einsatz auf dem See vor Wasserburg um einen Fehlalarm gehandelt. Passanten hatten vom Ufer aus ein Schlauchboot gesehen, das sich vermeintlich in Seenot befand und in Richtung Nonnenhorn abgetrieben worden sei. Gegen 21 Uhr alarmierte die Leitstelle Allgäu die Feuerwehren Wasserburg, Nonnenhorn, Lindau, das Technische Hilfswerk (THW), die Wasserwacht, den Rettungsdienst und die Wasserschutzpolizei.

Die Mannschaft des Mehrzweckboots „Eberhard“ der Feuerwehr Wasserburg war als erste am Einsatzort und begann sofort mit der Suche. Kurz darauf trafen die Wasserwacht Nonnenhorn und die Feuerwehr Lindau zur Unterstützung ein. Da ablandiger Wind herrschte, rechneten die Einsatzkräfte damit, dass ein in Seenot geratenes Boot in Richtung Seemitte abgetrieben werde, erklärt Christian Schorer von der Feuerwehr Wasserburg.

Als nach und nach weitere Boote von Feuerwehr, THW, Wasserwacht und Wasserschutzpolizei im Suchgebiet eingetroffen waren, suchten die Einsatzkräfte den Bereich systematisch mit einer Suchkette, bestehend aus sieben Einsatzbooten, ab. Parallel suchten Einsatzteams der Feuerwehren Wasserburg, Nonnenhorn und Lindau das Seeufer ab. Nach einiger Zeit entdeckten die Mitglieder der Suchkette am Nonnenhorner Ufer ein Schlauchboot. Dass es sich dabei höchstwahrscheinlich um das gesuchte Boot handelte, fand dann die Feuerwehr Nonnenhorn heraus. Alle Insassen waren wohlbehalten angekommen. Der Einsatz konnte nach etwa eineinhalb Stunden beendet werden.

Gut zwei Stunden suchten Einsatzkräfte am Mittwochabend auf dem Bodensee nach einem vermeintlich in Seenot geratenen Schlauchboot.
Foto: Christian Flemming