Einsatzbericht 2001

Tauchereinsatz

30 Einsatzkräfte bergen im Wasserburger Hafen sinkendes Schiff (aus: Lindauer Zeitung vom 22.07.2008)

Eine undichte Gummidichtung ist vermutlich die Ursache für das Kentern eines Motorbootes im Hafen von Wasserburg gewesen. Durch den Ruf „gekentertes Boot“ alarmierte gestern am späten Vormittag die Lindauer Wasserschutzpolizei die Wasserwacht. Nach Kontrolle der Unfallstelle informierte diese die Wasserburger Feuerwehr. Um auf Nummer sicher zu gehen, legten die Einsatzkräfte eine Ölsperre um das gekenterte Boot. Vier Taucher der Wasserwachten aus Lindau und Weiler bargen das Boot, von dem nur noch die Spitze aus dem See ragte. Mittels Hebekissen hoben Wasserwacht und THW das Motorboot. Klar, dass die Urlaubsgäste lebhaft an dem Einsatz im Wasserburger Hafenbecken Anteil nahmen. Seitens der Wasserwacht waren insgesamt 13 Hilfskräfte im Einsatz, die Wasserburger Feuerwehr kam mit 15 Männern und Frauen. Vom THW lieferten außerdem noch zwei Vertreter Material zur Bergung. cf/Foto: cf

Das vom THW Lindau entwickelte Hebegurtgerät hat sich bei der Bootsbergung bestens bewährt. Dadurch war es möglich, das Boot mit Hebesäcken bis an die Wasseroberfläche zu bringen und anschließend auszupumpen. Die Taucher der Wasserwacht Lindau und Weiler haben bei der Bergung mit dem THW-Gerät unter Anweisung des Tauchgruppenleiters THW, Walter Nuber und dessen Stellvertreter, Thomas Waldek gearbeitet.


















 

Einsatzbilder: von Feuerwehr Wasserburg (http://www.feuerwehr-wasserburg.com )